1. Den Grundstein für Qualität legen
Bevor die erste Schicht gedruckt wird, stellen wir sicher, dass die Basis stimmt. In dieser Phase liegt der Fokus auf Umsetzbarkeit, Risikominimierung und der Ausrichtung des Bauteils auf die vorgesehene Anwendung.
Was in diesem Schritt passiert:
Anwendungs- und Anforderungsanalyse
Klärung mechanischer und thermischer Anforderungen, erforderlicher Zertifizierungen sowie Definition kritischer Merkmale und Toleranzen.
Design-for-Additive-Manufacturing (DfAM)-Prüfung
Bewertung des CAD-Modells hinsichtlich Druckbarkeit, Wandstärken, Supportmaterial-Strategien, Überhängen und potenziellen Schwachstellen – bei Bedarf Empfehlung zur Datenoptimierung.
Material- und Prozessauswahl
Auswahl geeigneter Materialien und Drucktechnologien basierend auf den Anforderungen sowie Festlegung relevanter Maschinenparameter.
Wareneingangsprüfung von Daten und Material:
Validierung der STL-/CAD-Daten (Integrität, Ausrichtung, Maßstab) sowie Prüfung der Materialchargen anhand von Spezifikationen und Dokumentation.
Risiko- und Qualitätsplanung
Gemeinsame Definition von Critical-to-Quality-Merkmalen (CTQs), Prüfumfängen, Prüfmethoden und Dokumentationsanforderungen.
Ergebnis: Erst wenn das Bauteil diese Qualitätsprüfung vor dem Druck besteht, wird der Auftrag für die Produktion freigegeben.